ARE MEN OKAY?!

Über Männer, Einsamkeit und darüber, im Leben falsch abzubiegen (ich mache mir Sorgen) // On men, loneliness, and taking the wrong turn (I’m worried about you guys)

Letztes Wochenende war ich bei unserem zehnjährigen Klassentreffen. In einem Gruppengespräch hat einer meiner Mitschüler etwas in die Richtung gesagt, dass er froh sei zu hören, dass Männer noch nicht komplett abgeschafft wurden. Im Kontext war das eine völlig okay Aussage, aber es hat dazu geführt, dass ich (wieder) viel nachdenken musste.
Denn um ehrlich zu sein denke ich obsessiv über Männer nach (nicht im sexuellen Sinne, versprochen!) und will seit längerem einen Blogpost über das Zusammenspiel aus Männlichkeit und Feminismus und darüber, wie es sich vielleicht einfühlt in der heutigen Zeit ein Mann zu sein, schreiben. Ich habe viele Quellen dazu gesammelt, verschiedene Herangehensweisen durchgespielt, aber immer wieder festgestellt, dass die tiefere Auseinandersetzung mit diesen Themen sehr komplex und schwer ist, was es zunehmend erschwert hat, wirklich etwas zu Papier zu bringen. Deswegen jetzt dieser etwas zusammenhangslose Gedankenstrom, sorry.
Je mehr ich über diese Thematiken nachdenke, desto klarer wird mir, dass wir viel mehr über (und mit) Männern darüber sprechen müssen, wie ihre Sozialisierung, ihre Weltanschauungen und ihr Verhalten sie selbst und ihr Umfeld beeinflusst.
Nicht komplett durchzudrehen, während man versucht die Balance zu halten, zwischen Misogynie, Gewichtheben, der zu wahrenden emotionalen Distanz des Versorgers einer potenziellen Familie, dem Hass auf alles was ansatzweise feminin ist und dem Versuch in eine sehr engmaschig definierte Männlichkeit zu passen — kurz gesagt, als „cis, hetero Typ“ zu performen — klingt nach sehr viel Arbeit. Wahrscheinlich fast unmöglich, einsam und traurig noch dazu. Womit ich nicht behaupten will, dass alle Männer nicht glücklich sind mit ihrem Dasein und in ihrer Rolle. Aber die Tatsache, dass so viele Männer sich dazu entscheiden in gewaltvolles, rechtes und toxisches Verhalten abzurutschen, macht für mich deutlich, dass sie zwar erkannt haben, dass irgendetwas nicht stimmt, aber oftmals nicht den richtigen Ausweg wählen. Es scheint ihnen so beigebracht zu werden, als hätten sie keine anderen Möglichkeiten.





Last weekend I was at our ten year class reunion. While we were talking in a group, one of my classmates jokingly said something along the lines of „I’m glad to hear, men aren’t completely cancelled yet,“ which was an okay thing to say in the context, but somehow got me thinking (again).
Because to be completely honest, I’ve been obsessively thinking about men (not in a sexual way, I promise!) and have been meaning to write a blogpost about masculinity, feminism and what it might feel like to be a guy in this day and age for over a year now. I’ve collected so much media, tried coming at it from different angles, but the more I read up about it, talk about it with others, think about it, the more complex and huge the intersections of these topics seem to become and it’s harder and harder to get it down on the page, which is why you are now faced with this incoherent stream of consciousness. The more I feel like I can’t really wrap my head around all this, the more I also realise, how important it is to talk about men (and with them), discussing their social conditioning, their worldview, their behaviour, the way it impacts all of them and the people around them.
Staying sane while balancing misogyny, weightlifting, being the emotionally disconnected provider of a potential family, hating everything remotely related to femininity, and trying to fit into a very narrow-minded definition of manliness – in short, being a „stereotypical straight guy,“ sounds like a lot of work. Almost impossible even, and kinda lonely and sad, too. Which is not to say that I don’t believe that a lot of men are happy in their lives and the roles they have chosen for themselves. But the fact that so many men seem to engage in violent, far-right and toxic behaviour kinda goes to show that though they have realised something isn’t right, they seem to be going about it the wrong way because it’s what they are told to do.

Seit Anfang des Jahres reden alle über Adolescence auf Netflix, eine Serie über den 13-jährigen Jamie, der eine Mitschülerin umgebracht hat, Incel-Kultur und die Folgen die seine Tat auf sein Umfeld hat. Die Serie hat offensichtlich alles richtig gemacht, denn nun spricht auch der Mainstream über Misogynie, die Manosphäre und Femizide. Netflix hat die Serie offiziell für Schulen zugänglich gemacht, damit Lehrpersonal ihre Schüler*innen aufklären und im besten Falle davor bewahren kann, in diese dunklen Ecken des Darkwebs abzurutschen. Ein zentrales Thema der Serie ist eigentlich die Ahnungslosigkeit der Erwachsenen, nicht nur der Ermittler*innen, sondern auch von Jamies Eltern. Die Teenager*innen sind diejenigen, die die Emoji-Codes der Manosphäre erkennen und die Ermittlungen in die richtige Richtung lenken, während Jamies Eltern schockiert darüber sind, dass ihr Sohn offensichtlich davon überzeugt ist, nichts falsch gemacht zu haben, als er seine Mitschülerin erstochen hat. Ich würde also zustimmen, dass Adolescence sehr sehenswert und wichtig ist und die kollektive Aufmerksamkeit auf Misogynie und männliche Gewalt lenkt; dennoch habe ich zwei Dinge anzumerken: erstens, dass es wohlmöglich eher für die ahnungslosen Erwachsenen wichtig wäre, diese Serie zu schauen, um zukünftige Generationen vor dieser Realität zu bewahren und ihre eigene, verinnerlichte Misogynie zu erkennen. Und zweitens möchte ich bemängeln, dass es viele Frauen und FLINTA*s gibt, für die die Geschehnisse in der Serie alltäglich sind und die seit Jahren versuchen, dagegen anzukämpfen. Es ist toll, dass die zwei Showrunner Stephen Graham und Jack Thorne, zwei cis Männer, die Dringlichkeit gesehen haben, Männer in dieser Weise „bloßzustellen“ und zu kritisieren, die Mänosphere und Incel-Kultur zu thematisieren. Aber Feminist*innen sprechen seit Ewigkeiten über diese Themen, während die Aufmerksamkeit der Masse ausbleibt. Deswegen war ich auch etwas verbittert, als der Abspann der letzten Folge lief.





In the past few months, everyone and their neighbour has been talking about Adolescence on Netflix, a show about the 13 year old boy Jamie, murdering a girl from his class, incel culture and the repercussions of the murder case on everyone around him. The show obviously brought the discussion of misogyny, the menosphere and femicides into the mainstream, Netflix making it available for UK schools to watch and talk about in class. But the only characters on the show who truly understand what’s going on are the teenagers themselves. So while I think it’s great that teachers are educating their students and potentially saving them from the deep pits of the dark web and dangerous forums awaiting them there. A big aspect of the show is actually the cluelessness of the adults, not only the investigating officers, but mostly Jamie’s parents. The teens are the ones explaining the emoji codes of the menosphere, pointing the police in the right directions, while Jamie’s parents are completely shocked by how they didn’t realise their son was being brainwashed into believing he hasn’t done anything wrong after stabbing a girl to death. So while I agree that Adolescence is a great show and that it should be talked about and watched by as many people as possible to raise awareness and hopefully help stop the cycle of misogyny and male violence, I also want to point out two things: firstly, that maybe the clueless adults are the ones who truly need the education, to be able to save future generations and check their own internalised misogyny. And secondly, that the themes explored in the series are issues that many women and FLINTA* people are dealing with on a daily basis and have been trying to fight against for years and years. It’s amazing that the show’s creators, Stephen Graham and Jack Thorne, as two cis men, see the importance in criticising other men and raising their creative voices about the menosphere and incel culture, the fact that feminists have been trying to do the same for so long without that kind of spotlight and impact, left me feeling a bit bitter when the final credits started rolling.

Feminist*innen wie Laura Bates sind Expert*innen der Manosphäre und ihren diversen Abstufungen. Ihr Buch Men Who Hate Women ist ein beängstigendes, großartiges Erklärungswerk, dass Männer und ihre gefährlichen Verhaltensweisen präzise analysiert. Sie erhält regelmäßig Mord- und Vergewaltigungsdrohungen und das seit über zehn Jahren, während ihr Aktivismus und ihr Schreiben nur in feministischen Kreisen wirklich bekannt zu sein scheint. Die Menschen, die Bates lesen sollten (also cis, hetero Männer, hauptsächlich), haben hingegen selten überhaupt nur von ihr, oder anderen feministischen Stimmen, gehört.
Ich denke, dass eins der größten Probleme diesbezüglich die Tatsache ist, dass Männer sozial dazu konditioniert werden, nur auf andere Männer zu hören, was sie wiederum in der zuvor beschriebenen Definition von Männlichkeit und den damit einhergehenden, teils gefährlichen Ansichten, gefangen hält und den Druck erhöht, dazuzugehören und reinzupassen. Das passiert vermutlich nichtmal wissentlich, sondern es werden einfach die lautesten Stimmen gehört und internalisiert. Was den Aktivismus der von Männern aus der Community selbst ausgeht, soviel wichtiger macht. Autoren wie JJ Bola, Jackson Katz oder Sebastian Schädler schreiben Bücher über das Zusammenspiel von Männlichkeit und Gewalt, versuchen in ihrem Schreiben ein neues, nicht toxisches Bild von Männlichkeit zu schaffen. Auch Content Creator wie Cyzor sind ein gutes Beispiel davon, wie Männer versuchen ihre Peers zu erreichen und darüber aufzuklären, dass Feminismus auch für sie gewinnbringend ist, ungute, männliche Verhaltensweisen aufzuzeigen und zu entnormalisieren und zu erklären, dass anderen Gruppen Rechte einzuräumen nicht bedeutet, dass man selbst Nachteile erfährt. Cyzor ist ein Schwarzer, cis, hetero Amerikaner, der vermeintlich viele typisch männliche Klischees erfüllt. Dass er Schwarz ist, ordnet ihn allerdings auch einer marginalisierten Gruppe zu, die wiederum ihre ganz eigenen Vorstellungen davon hat, was es heißt, ein (Schwarzer) Mann zu sein. Migrantische Männer und Männer of Colour haben oftmals auch sehr genaue Definitionen von Männlichkeit, die sie noch zusätzlich unter Druck setzen, diesen zu entsprechen. Der Deutsche Rapper Apsilon, dessen Großeltern als türkische Gastarbeitende nach Deutschland kamen, thematisiert diese Vorstellungen und Erwartungen oft in seinen Liedern. Das beste Beispiel dafür ist wohl sein Song Baba. Darin rapt er über die Resilienz und Stärke seines Vaters, gibt aber auch offen zu, dass diese Form der Männlichkeit negative Effekte hat und für ihn als Sohn ein nicht zu erreichendes Vorbild setzt, das Vater und Sohn schadet. Der Song ist eine sehr verletzliche, ehrliche Darstellung von (migrantisch geprägter) Männlichkeit, etwas sehr seltenes und besonderes, nicht nur in der Rap-Szene.





Feminists like Laura Bates are experts on the menosphere and its various cultural layers. Her book Men Who Hate Women does an amazing and sickening job at explaining and calling out men and their dangerous behaviour and believes. She has been receiving death and rape threads for a decade, and while her writing and activism is quite famous in feminist circles, the people who actually need to read it (specifically cis, straight men) have probably never heard of her or other feminist voices like hers.

I feel like, one issue is that men are socially conditioning themselves to only listen to other men, which can trap them in the afore mentioned performance of masculinity and puts them under a lot of pressure to conform. They might not even do this knowingly, they just start believing the loudest voices, I guess. Which makes male activism for their peers and from within the communities of men so vital. Authors like JJ Bola, Jackson Katz or Sebastian Schädler are writing books about the intersection of masculinity and violence, or are creating a new, non-toxic version of masculinity in their writing. Content Creators like Cyzor are also a great example of guys who are trying to make other men listen and understand that feminism is actually good for everyone, breaking down the toxic behaviours of men normalised in our society, and try to explain that granting marginalised groups more rights, doesn’t put you at a disadvantage. Cyzor is a Black, cis, straight man from America who ticks a lot of boxes of typical masculinity. The fact that he is Black also makes him part of a marginalised group that comes with its own version of what it means to be a (Black) man in this world. Immigrant men and men of Colour have their own versions of manliness and are probably under even more pressure to fit into specific boxes surrounding men. German Rapper and grandson of Turkish guest workers Apsilon talks about these expectations and experiences in his music, most famously in his song Baba. In it, he raps about his father’s resilience and strength, but also addresses the fact that this version of masculinity is damaging and how he, as the son, is suffering from living up to the expectations and the example set by his father. The song is a very vulnerable and raw exploration of (migrant) masculinities, something that’s rare, not only in the rap music scene.

Es sind also nicht nur Feminist*innen, die ins Leere predigen, dass Männer ihre Sozialisation und Kinditionierung überdenken sollten, wie diese wenigen Beispiele zeigen. Man kann auch Männer finden, die die wichtige, aktivistische Arbeit leisten, wenn man nur den Willen hat, nach ihnen zu suchen. Zum Schluss, um nochmal auf den Kommentar meines Klassenkameraden zurückzukommen: ich glaube, wir sind weit davon entfernt, Männer abzuschaffen. Meiner Einschätzung nach, sind es Männer selbst, die sich am feindseligsten gegenüberstehen, oftmals ohne das zu realisieren. Das zu erkennen und zu verarbeiten ist vermutlich ein schwieriger, schmerzhafter Prozess. Vielleicht (und das ist nur eine steile These meinerseits) fürchten sich Männer davor, etwas tiefer zu graben und die Gründe für ihre Ablehnung von Feminismus und so weiter zu hinterfragen. Sie entscheiden sich stattdessen dafür, laut zu werden, zu behaupten, sie seien unterdrückt, abgeschrieben und verhasst. Denn wenn sie die unangenehme, emotionale Arbeit machen würden sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, würden sie vielleicht merken, dass sie sich nur so verhalten, weil sie sich zugehörig fühlen wollen, selbst wenn es die Zugehörigkeit einer vermeintlich marginalisierten Gruppe ist. Und die Schuld dafür, sich selbst nicht zugehörig zu fühlen, ist eben einfacher auf andere als sich selbst zu schieben.
Dem gegenüber, habe ich das Gefühl, dass Frauen und FLINTA*s es einfach leid sind, eine helfende Hand auszustrecken, ab und zu den Finger in die Wunde zu stecken, nur um dann abgestoßen und verhöhnt zu werden. Bitte Männer, hinterfragt mal eure Privilegien und euer Verhalten. Glaubt mir, auf der anderen Seite von fehlender emotionaler Intelligenz, ist das Gras wirklich grüner.
//K.





It’s not just feminists screaming into the void about men having to rethink their socialising and conditioning and these few examples show that you will find men doing the work, if you only look for them. Finally, just to reassure my classmate, I think we are far from cancelling men. The group who is most hateful towards men, often without realising it, is men themselves and unpacking that is probably a painful process. Maybe (and this is just a wild guess on my end), men are scared to actually start digging a little deeper into the reasons why they reject feminism, and start screaming about being repressed and cancelled and hated as soon as they are criticised, instead. Because if they turned around and actually did the uncomfortable work, they would realise that the reason they do it is that they want so badly to be part of a group, even if its a marginalised one, because they simply want to belong. And they want to blame their not-belonging on anyone but themselves.

On the other hand, I feel like women and FLINTA*s are just tired of reaching out a helping hand and occasionally pointing a finger to where it hurts, just for it to be ignored and or hatefully swatted away. Please, men, check your privileges and do better. It’s actually nice on the other side of toxicity and emotional unawareness, trust me.
//K.


DEEP DIVE!

Für meine Blogpost biete ich immer mal auch eine tiefere Auseinandersetzung mit den besprochenen Themen an, indem ich Dir Bücher, Videos, Podcasts und/oder Artikel empfehle, damit Du Dir auch eine eigene Meinung machen kannst.





For my blogposts, I sometimes gather some books, videos, podcasts and/or articles that will give you the opportunity to dive deeper into the discussed topics and make up your own mind.


I. vor ein paar Jahren habe ich bereits einen Blogpost über die Doku The Mask You Live In gesprochen, die ich hier nochmal wärmstens empfehlen möchte. Es geht um Männlichkeitsbilder und wie diese die Jugend beeinflussen.

II. Schau Dir Adolescence selbst an! Du kannst e auf Netflix streamen. (UK, 2025. Regie: Philip Barantini. 4 Episoden)

III. In der Folge „‚Alpha Males‘ Are Making Men Lonielier (with Ryan Broderick)“ vom A Bit Fruity Podcast, sprechen Host Matt Bernstein und sein Gast über Fitness Influencer, Männlichkeit, Einsamkeit und vieles mehr!

IV. Wenn Du schon dabei bist und Dir das Interview mit Ryan Broderick gefallen hat, empfehle ich auch die Folge „Netflix’s ‚Adolescence‘ and the masculinity crisis“ von seinem eigenen Podcast Panic World.

V. Wenn Du gerne liest, empfehle ich Dir natürlich das Buch, welches ich in diesem Blogpost, und in meinen Faves & Discovieres 2024 besprochen habe: Men Who Hate Women von Laura Bates.

VI. Dieser Substack-Artikel von Katie Jgln „Why Women Pay the Price of Caring for and Understanding Men“ ist auch empfehlenswert!

VII. Auch Jordan Stacey hat auf Substack über Männer geschrieben und der Artikel „what being ‚gifted‘ taught me about men and why I feel bad for them“ war sehr interessant.

VIII. Ich habe die Bücher noch nicht gelesen und kann sie daher noch nicht sicher empfehlen, aber ich erwähne die Autoren, daher packe ich die Titel hier noch mit rein: Sei Kein Mann von JJ Bola, Every Man von Dr. Jackson Katz und Kontrollver*lust von Sebastian Schädler. Sie bieten bestimmt auch eine gut recherchierte Basis, um sich weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen.





I. a few years ago, I already wrote a blogpost about the documentary The Mask You Live In, which I want to use the opportunity to recommend again here. It’s about masculinity and how the expectations tide to it have negative effects on young men.

II. Watch Adolescence yourself! You can stream it on Netflix. (UK, 2025. Directed by Philip Barantini. 4 episodes)

III. In the episode „‚Alpha Males‘ Are Making Men Lonielier (with Ryan Broderick)“ of the A Bit Fruity Podcast, host Matt Bernstein and his guest talk about fitness influencers, masculinity, loneliness and loads more!

IV. While you’re at it and in case you liked the previous interview, you can also listen to Ryan Broderick’s own Podcast Panic World and their episode „Netflix’s ‚Adolescence‘ and the masculinity crisis“.

V. In case you like to read, I obviously have to recommend the book that is mentioned in this blogpost and that I’ve previously written about in my Faves & Discoveries 2024: Men Who Hate Women by Laura Bates.

VI. This Substack-article by Katie Jgln „Why Women Pay the Price of Caring for and Understanding Men“ is also pretty good and I recommend you read it!

VII. Jordan Stacey also wrote about men on her Substack and the article „what being ‚gifted‘ taught me about men and why I feel bad for them“ was an interesting read.

VIII. I haven’t read these books yet, but I mention the others in this post, so I might as well list some titles here: Mask Off – Masculinity Redefined by JJ Bola, Every Man by Dr. Jackson Katz und Kontrollver*lust by Sebastian Schädler. I’m sure they offer interesting and well researched insights into the topics discussed above.

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