EMOTIONAL EDUCATION // music recommendation

emotionale Dauerschleife // emotions on repeat

Obwohl ich seit drei Jahren in Leipzig lebe höre ich immer noch den Radiosender, den meine Familie am Bodensee hört. Das ist der legendäre, österreichische Sender FM4, dessen Programm auf Deutsch, Englisch und manchmal Französisch ist. Sie haben wöchentliche Empfehlungen und ihre „Acts des Monats“ und überhaupt spielen sie einfach ausgefallenere und weniger Charts-orientierte Musik. Es ist also kein Wunder, dass ich meine neuste Obsession durch FM4 entdeckt habe. 
Das Londoner Duo IDER, bestehend aus Megan Markwick und Lily Somerville hat vor etwa einem sein Debütalbum herausgebracht und ich höre es seither in Dauerschleife. 
Die beiden haben sich in der Uni kennengelernt, sind schnell Freundinnen geworden, begonnen mit der gemeinsamen Musik und leben und arbeiten nun zusammen. Angeblich ist IDER der Name, den die beiden der Harmonie gegeben haben, die entsteht wenn sie gemeinsam singen. Und genau wie ihre Stimmen, ist auch ihr kreativer Prozess und das Songwriting eine Symbiose der beiden Frauen.



Although I’ve been living in Leipzig for three years now, I still listen to the the legendary Austrian radio station FM4, that my family listens to at Lake Constance. It provides programmes in German, English and sometimes French and plays a much more curated and less chart-obedient selection of music than most other stations I have come across. It’s no wonder that I discovered my newest obsession IDER while listening to FM4.
The London based duo consisting of Megan Markwick and Lily Somerville just released their debut album about a month ago and I’ve been listening to it on repeat ever since.
The two of them met at uni, quickly became friends and musical partners. They now live together and have founded their band IDER. Apparently, IDER is what they named the harmony created when the two of them sing together. And just like the vocals, the creative process of writing and composing is a symbiosis between the two women.
Ihre Texte beschäftigen sich mit Alltagsproblemen der heutigen Teenager- und Jungerwachsenen-Generation: Selbstliebe, psychische Probleme, gebrochene Herzen, Kinderheitstrauma, gegenseitiger Zuspruch, Liebe und die Angst vor der Zukunft. Ihr Sound und die stimmliche Harmonie fließt mit den Texten leicht zusammen – manchmal sanft, manchmal düster – was das Album nur noch besser macht. 
In Swim geht es um die Angst in allen Herausforderungen des Lebens unterzugehen, in Busy Being A Rockstar wird die abwesende Vaterfigur zum Thema. Der Song Body Love beginnt als Lied über eine schmerzhafte Trennung aber endet mit Dankbarkeit, haben Markwick und Somerville in einem Interview verraten.



 
Their lyrics deal with the topical problems of today’s teenage and young adult generation: self love, mental health, heartbreak, childhood trauma, encouragement, love and fear of the future. Their sound flows along with their words and their harmonising voices in an easy, sometimes soft, sometimes dark manner, which makes the album even more amazing.
The song Swim deals with the anxiety of drowning in everything life throws at you, in Busy Being A Rockstar the absence of a father figure is addressed. Body Love starts off as a song about getting your heart broken but ends on a thankful note, as Somerville and Markwick have pointed out in an interview.
Meiner Meinung nach ist der Schlusstrack Slide der beste Song des Albums, da ich ihn besonders lyrisch und daher frei interpretierbar finde. Für mich verbinde ich ihn mit mehreren Themen, wie zum Beispiel Freundschaft, Verlust, Kindheit, Angst und Liebe. 
Da sie mit ihren Texten all diese Themen und Probleme anreißen und dass auch noch mit eingängigen Melodien von allen elf Songs, ist das Album für jede*n nachempfindbar; es berührt und ist mehr als zu genießen. Es hält, was der Titel verspricht und liefert eine wunderbare Erziehung der Gefühlswelt.
//K.

HIER könnt ihr das Album auf der Plattform eurer Wahl anhören.



For me, Slide (the final track) is the best song on the album, because I find it especially poetic. It can be interpreted quite freely and seen as referring to several issues including friendship, loss, childhood, anxiety and love.
By tackling all these everyday topics with catchy melodies, all eleven songs on the album are at once relatable, touching and enjoyable. It really lives up to what the title of the record suggests – educating you, emotionally.
//K.

You can check out which streaming services have the album for you to listen to HERE.

Quellen// Sources: 
http://weareider.com
https://www.theguardian.com/music/2019/jul/19/ider-emotional-education-review-glassnote
https://www.nme.com/blogs/nme-radar/ider-band-interview-2264712

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